• Werbung

    Bei U-S-C Software kaufen Sie Microsoft Office gebraucht günstig und legal!
  • private Cloud

    Wohl jeder kennt , den , der bis 2 GB kostenlos verfügbar ist und schon ein einigen Jahren bekannt geworden ist. Der große Nachteil: Die Daten können ggf. von dritten gelesen werden.

    Hierzu gibt es alternative Lösungen, die Sie auch auf einem eigenen Server betreiben können. Einen kleinen Server, der dafür ausreicht, bekommt man ab ca. 5 € im Monat.

    :
    Ein kleines Programm, welches unter Windows und Linux verfügbar ist und optisch der Dropbox ähnelt. Im Hintergrund wird , das verwendet. Ihre Daten werden per SSH (verschlüsselt) auf den Server übertragen. Der Nachteil ist, dass git auf Ihrem Lokalen Rechner eine gesamte Kopie der History behält und dadurch der Lokale Ordner sehr groß werden kann, wenn sie größere Dateien häufig ändern. Dadurch dass git Ihre Änderungen zuerst lokal versioniert und dann durch sogenannte Packfiles auf den Server überträgt, kann auch die verwendete Bandbreite ziemlich hoch sein. Daher würde ich diese Lösung nur für kleinere Ordner empfehlen (bis etwa 1 GB).

    :
    ownCloud ist in erster Linie eine Webbasierter Dienst, den Sie über eine Webadresse aufrufen können, ähnlich zur Dropbox Website. Hierfür wird der ownCloud-client angeboten um ihre Desktop-rechner einzubinden. Die oberfläche ähnelt ebenfalls der von Dropbox. Die Verbindung zum Server wird per http oder https aufgebaut. Unter Windows muss für selbst signierte SSL-Zertifikate der “ServerName” in der Apache Konfiguration entspechend dem Hostnamen gesetzt sein – ansonsten kommt ein SSL-Fehler (SSL-Handshake failed)
    Die Lösung macht auf den ersten Blick einen sehr sympathischen Eindruck, auf der Webseite ist ein Musik-Player und Bilder-Gallerie eingebaut. Die Lösung bietet auch Kalender, Kontakte und E-Mail Dienste an. Der Hacken: bei meinem Test mit ca. 7 GB Daten (willkürliche Mischung verschiedener Dateien)  blieb der Lokale Ordner unter Windows leer (Synchronisation abgebrochen). Die Ursache hierfür konnte ich bislang noch nicht feststellen.

    andere Versionsverwaltungssysteme:
    Versionsverwaltungssysteme werden bei der verwendet, um Quellcode-Versionen zu Verwalten. Durch diese VCS (Version Control Systems) kann man Änderungen rückgängig machen oder in Zusammenarbeit mit einem Ticketsystem/Bugtracker feststellen, warum diese Änderungen gemacht wurden.
    Man kann natürlich auch andere Dateien als Quellcode in solchen Versionierungssystemen abspeichern.
    All diese Lösungen haben eines Gemeinsam: Es gibt keine schöne Oberfläche wie bei Dropbox (abgesehen von Sparkleshare/git) und es findet keine automatische Synchronisation statt.
    ist ein Dienst der diese Synchronisation abnehmen könnte. Ich selbst habe dies allerdings noch nicht getestet und es sieht wohl so aus, als wäre diese Lösung nur sehr Technik-affinen Usern vorbehalten.

    :
    Subversion ist ein kleines . Es speichert Lokal nicht sehr viele Daten, sondern hält nur die aktuelle und letzte Version vor. Plattformübergreifend können die Daten relativ schnell auf den Server übertragen werden. Diese Lösung ist bei mir ziemlich schnell ausgeschieden, da ich in meinem Datenbestand bereits mehrere svn-verwaltete Ordner habe und svn-verzeichnisse nicht inneinander versioniert werden können.

    BZR:
    Bazaar ist ebenfalls eine kleines Versionierungssystem, welches starke Ähnlichkeiten mit git und svn hat. Die Übertragungsdauer für den Anwendungsfall einer Privaten Dropbox ist deutlich geringer als bei git und das lokale vorhalten der Version-History kann abgeschaltet werden (beim checkout –lightweight angeben). Dadruch scheint mit diese Lösung für meinen Anwendungsfall der Privaten Cloud optimal zu sein. Ein kleiner Hacken: unter Windows werden durch den nativen Client keine Symlinks untersützt, die unter Linux erstellt wurden. Abhilfe schafft cygwin – dadurch wird die GUI allerdings wertlos.

     

    Wer nicht das Bedürfnis hat, die Daten auf seinem Lokalen Rechner zu speichern oder seine Sync-Lösung durch ein schickes und intuitives Webinterface aufzuhübschen sollte sich unbedingt ansehen. ist eine Weboberfläche zur Dateiverwaltung. Drop&Drop Upload und verschieben von Elementen sowie Bild/PDF-Viewer, Textdatei Bearbeitung und sogar Bildbearbeitung sind mit dabei. Im Hintergrund unterstützt es einige interessante Features, wie z.B. FTP-Server (auch remote) oder die Integration von Dropbox, svn und git. Durch Usergruppen lassen sich Ordner über verschiedene Benutzer teilen und es kann ein öffentlicher Download-Link erstellt werden, um Dateien mit ‘Fremden’ auszutauschen. Meiner Meinung nach sollte auf jedem FTP Server vorhanden sein.

    Dieser Beitrag wurde unter Storage, Webserver abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.